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Ich möchte Geos unter Win NT4.0/2000/XP installieren...

Allgemeine HinweiseBearbeiten

  • Man muß unter Geos den Treiber "MOUSE.SYS bereits installiert" oder "Windows Maustreiber bereits installiert" wählen. (Wenn die Maus trotzdem nicht funktioniert, muß man unter Windows einen Rechtsklick auf loader.exe machen -> "Eigenschaften" wählen -> in dem neuen Fenster muß man unter "Sonstiges" die Maus auf "Exklusiven Modus" umstellen. Die "Zugriffstasten von Windows" kann man dabei auch gleich auf "ALT+TAB" reduzieren und den "Bildschirmschoner" deaktivieren.)
  • Win NT4.0/2000/XP blockieren den Einsatz der Geos-SB-Soundkartentreiber. Abhilfe schaffen zwar Programme à la VDMSound oder DosBox, allerdings ist das eher etwas für Fortgeschrittene.
  • Einige Windows-Grafiktreiber sorgen dafür, daß Geos nur mit 640*480*16 Farben laufen kann. Die VESA-Grafiktreiber muß man also alle mal durchprobieren. Bei einigen Rechnern kann Geos Dank HDCP auch nicht im Vollbildmodus laufen. Tip: Es gibt hier einen Geos-Treiber, den man nutzen kann, um Geos unter Windows in einem eigenen Fenster laufen lassen kann. Dieser Treiber nutzt dabei direkt den Windows-Grafikkartentreiber, umgeht also Probleme mit den VESA-Modi oder HDCP. Eine Anleitung für diese Variante gibt es hier unter "GEOS mit 65535 Farben im Fenster laufen lassen".
  • Der Iomega-Windows-Treiber für Parallelport-Laufwerke (ZIP, JAZ, ...) führt bei mir dazu, daß ich Geos nicht mehr starten konnte, solange ein Drucker in der GEOS.INI stand, der auf den Parallelport zugriff! Treiber für andere "Nicht-Drucker" (Scanner, ...) können u.U. auch solch eine Störung bewirken.
  • Div. Windowstreiber und -programme blockieren ggf. den Zugriff von Geos auf die COM-Ports und damit auf ein Modem.
  • Z.T. druckt Geos unter Windows gar nicht oder nicht richtig. Diese Druckerblockade kann aber meistens durch ein Umsetzen der Druckerporteigenschaften in Geos umgangen werden.
  • Der Geos-CD-Player kann unter Win NT4.0/2000/XP nicht genutzt werden. Schuld daran ist M$, da unter diesen Windows-Versionen von DOS-Programmen (und damit auch Geos) nur noch der CD-Rom-Treiber MSCDEXNT.EXE genutzt werden kann. Und der unterstützt einfach das Abspielen von Audio-CDs nicht.
  • Unklar ist der Einsatz von Geos unter der 64bit-Version von WinXP. Denn gerüchtehalber unterstützt die 64bit-Version nicht mehr die 16bit-Umgebung, die für den Einsatz von Geos nötig ist. Hier helfen dann nur noch Emulatoren à la QEmu.
  • Beim Beenden scheint sich Geos oft "aufzuhängen". Tatsächlich muß man aber nur eine Taste drücken, z.B. die "STRG"-Taste, damit sich Geos ordnungsgemäß beendet. (Dieses Problem tritt nicht immer auf!)
  • Breadbox hatte eine englische Anleitung zur Installation unter Windows XP herausgebracht, die leider nicht mehr im Netz zu finden ist. Viele der Tips funktionierten zwar nur unter WinXP, andere halfen aber auch bei NT oder 2000 weiter.
  • Sollte Geos auch mit den hier genannten Tips nicht laufen, sollte man über den Einsatz eines Emulators nachdenken, wie z.B. DOSBox oder Virtual PC. Bei beiden Emulatoren kann man mit Geos sowohl im Fenster, als auch im Vollbildmodus arbeiten. Im Vollbildmodus arbeitet man dabei automatisch mit der Bildwiederholfrequenz, die in Windows für den DirectX-Vollbildmodus eingestellt wurde. (Bei "Virtual PC 2007" scheint das erst ab VISTA problemlos zu funktionieren.)

Änderungen in der Datei CONFIG.NTBearbeiten

Es muß lediglich eine Zeile "FILES=120" eingetragen werden.

ACHTUNG: Die Datei CONFIG.NT befindet sich nicht in C:\, sondern im Verzeichnis "System32" in Ihrem Windows-Verzeichnis, also z.B. in C:\WINNT\System32, D:\WINDOWS\System32 oder C:\WIN2k\System32! Zudem können Sie auch noch Orte für alternative CONFIG.NT-Dateien festlegen. (Keine Bange, wenn Sie das geschafft haben, können Sie sich garantiert daran erinnern! ;-)

Änderungen in der Datei AUTOEXEC.NTBearbeiten

Hier sind für Geos keine Änderungen nötig.

Änderungen in der Datei GEOS.INIBearbeiten

Hier gibt's drei Einträge in der Sektion [System], die geändert werden müssen:

  • primaryFSD = ntfat.geo
  • fs = ntfat.geo
  • ContinueSetup = false

Bemerkungen:

  • ntfat.geo liegt nur neueren Geos-Versionen bei. Gibt's also kein ntfat.geo unter SYSTEM\ oder SYSTEM\FS\, muß man os2.geo nutzen! os2.geo funktioniert zwar, erzeugt leider jede Menge Phantom-Laufwerke, die mittels "drive m = 0" etc. in der [SYSTEM]-Sektion der Geos.ini deaktiviert werden sollten.
  • primaryFSD wird nur von neueren Geos-Versionen abgefragt, z.T. reicht es daher, fs zu ändern. Schaden tut's aber auch nichts.
  • Das Setzen von fs nur auf ntfat.geo bereitet auf einigen Rechnern Probleme mit z.B. CD-Rom-Laufwerken. Hier hilft dann
fs = {
 ntfat.geo
 anderer Treiber
 }

ACHTUNG: primaryFSD kennt nur genau einen Eintrag! Also bitte nur fs ändern!

  • Das Geos-Setup, das nach der Neuinstallation läuft, bereitet auf neueren PCs z.T. Probleme. Daher ist es ratsam, ContinueSetup wie oben zu deaktivieren und dann später die Maus, den Videomodus, den Drucker, ... einfach in den Geos-Voreinstellungen einzutragen.
  • Sollte das Diskettenlaufwerk A: oder B: (falls vorhanden) von Geos nicht erkannt werden, dann muß dieses in der GEOS.INI unter dem Abschnitt [system] speziell definiert werden:
drive a = 1440

oder, wenn es immer noch nicht erkannt wird, kann es auch als Festplatte definiert werden:

drive a = 65535

Anmerkung: Wird das Diskettenlaufwerk als Festplatte definiert, muß man eventuell eine Diskette eingelegt lassen, um zu vermeiden, daß immer "F" gedrückt werden muß, wenn die entsprechende Dialogbox erscheint!

Und SETVER?Bearbeiten

Durch die fs/primaryFSD-Einträge in der GEOS.INI muß man SETVER nicht mehr benutzen. Zudem würde SETVER sowieso nur dann helfen, wenn Geos nicht von alleine darauf kommt, ms4.geo für das Dateisystem zu nutzen. Aber ms4.geo nutzt bei diesen Windows-Versionen gar nichts.

Lange DateinamenBearbeiten

Leider funktioniert der Geos-Treiber für lange Dateinamen nicht unter Win NT4.0, Win 2000 oder Win XP. Ob und wann es hierfür einen neuen Geos-Treiber gibt, ist unklar.

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