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Ich will Geos unter DOS (MS-Dos, DR-Dos, OpenDos, ROMDos, ...) installieren

Allgemeine HinweiseBearbeiten

  • Unter 580kB freiem Speicher sollte man besser gar nicht erst versuchen, Geos zu starten. ;-) Hier gibt's einige Tips zur Speicheroptimierung. Um anzuzeigen, wieviel Speicherplatz in Ihrem System belegt und wieviel noch frei ist, einfach MEM eingeben.
  • Einige DOS-Maustreiber blockieren einige Geos-Maustreiber. Sprich: Hat man bereits einen DOS-Maustreiber installiert, muß man unter Geos den Treiber "MOUSE.SYS bereits installiert" wählen.
  • Der Geos-Soundblaster-Treiber funktioniert nur dann automatisch korrekt, wenn die DOS-Soundblaster-Treiber installiert und deshalb die BLASTER-Umgebungsvariablen korrekt gesetzt sind.
  • Es gibt einige wenige DOS-Treiber, die verhindern, daß man unter Geos drucken oder ein Modem nutzen kann. Zu einer Blockade des Modems führen eigentlich nur FAX- und Anrufbeantworter-Software. Zu einer Blockade des Druckers kann Software für Parallelport-Scanner, Parallelport-ZIP-Laufwerke, ... führen. Die Druckerblockade kann aber meistens durch ein Umsetzen der Druckerporteigenschaften in Geos umgangen werden.
  • Geos sieht nur die Laufwerke, die auch DOS sieht. Wenn also unter DOS kein MSCDEX/NWCDEX/SHCDX/... geladen ist, kann auch Geos nicht auf das CD-Rom-Laufwerk zugreifen. Ähnliches gilt für Parallelport-Laufwerke, SCSI-Laufwerke, USB-Laufwerke, USB-Kameras, ... .
  • Nutzt man unter DOS SMARTDrive (SMARTDRV.EXE) o.ä. kann man auch Geos z.T. extrem beschleunigen.
  • Probleme mit den DOS-Befehlen?
  • Ich habe gestern Geos unter FreeDOS 1.0 auf 'ner (V)FAT-32-Partition bei geladenem DOSLFN-Treiber nur zum Laufen zu bekommen, indem ich den "os2.geo"-Treiber anstelle des "ms4.geo"-Treibers genommen habe. Ich weiß aber nicht, woran das lag: Am (V)FAT32? Am FreeDos? Oder am DOSLFN-Treiber? (Den Geos-LFN-Treiber (s. "Lange Dateinamen") habe ich noch nicht in dieser Konstellation ausprobiert.)

Änderungen in der Datei C:\CONFIG.SYSBearbeiten

Es muß lediglich eine Zeile "FILES=120" eingetragen werden. Geos macht das bei der Installation auf Wunsch auch automatisch. Nur funktioniert das nicht immer, z.B. wenn man mehrere Konfigurationsvarianten nutzt.

Kleiner Hinweis: neuere DOS-Versionen erlauben es z.T., den Speicherplatzverbrauch für diesen Befehl in den oberen Speicher zu verschieben. Dann muß man allerdings z.B. FILESHIGH=120 oder HIGHFILES=120 schreiben. Mehr zu diesem Thema finden Sie in Ihrem DOS-Handbuch.

Bemerkung: Wenn man zwei Geos-User fragt, wie hoch der FILES-Wert nun sein muß, bekommt man min. drei verschiedene Antworten. Um es kurz zu machen: Werte über 120 lohnen sich nicht, Werte unter 80 führen fast immer zu Komplikationen. Und da es vom Speicherverbrauch her aber fast egal ist, ob man nun 80, 100 oder 120 FILES anmeldet, empfehle ich eigentlich immer 120. Zu Testzwecken 'runtergehen kann man ja später immer noch. ;-)

Änderungen in der Datei C:\AUTOEXEC.BATBearbeiten

Hier sind für Geos keine Änderungen nötig. Lediglich einige Komfortpunkte, wie z.B. das Hinzufügen des Geos-Installationspfades zur PATH-Umgebungsvariable, können irgendwann mal erledigt werden.

Änderungen in der Datei GEOS.INIBearbeiten

Eigentlich muß man hier gar nichts machen. Aber leider nur eigentlich. Startet Geos nämlich nicht, gibt's drei Einträge in der Sektion [System], die geändert werden müssen:

  • primaryFSD = ms4.geo
  • fs = ms4.geo
  • ContinueSetup = false

Bemerkungen:

  • primaryFSD wird nur von neueren Geos-Versionen abgefragt, z.T. reicht es daher, fs zu ändern. Schaden tut's aber auch nichts.
  • Das Setzen von fs auf nur den ms4.geo bereitet auf einigen Rechnern Probleme mit z.B. CD-Rom-Laufwerken. Hier hilft dann
     fs = {
     ms4.geo
     cdrom.geo
     }

ACHTUNG: primaryFSD kennt nur genau einen Eintrag! Also bitte nur fs ändern!

  • Das Geos-Setup, das nach der Neuinstallation läuft, bereitet auf neueren PCs z.T. Probleme. Daher ist es ratsam, ContinueSetup wie oben zu deaktivieren und dann später die Maus, den Videomodus, den Drucker, ... einfach in den Geos-Voreinstellungen einzutragen.

Und SETVER?Bearbeiten

Durch die fs/primaryFSD-Einträge in der GEOS.INI muß man SETVER nicht mehr benutzen.

Lange DateinamenBearbeiten

Div. Dos-Versionen bieten eine Unterstützung von "langen Dateinamen" an. Hierfür müssen oft zusätzliche Treiber geladen werden, die leider oftmals einen hohen Speicherverbrauch haben. Hat man diese Treiber dann geladen und will diese neue Fähigkeit auch unter Geos nutzen, muß man die fs/primaryFSD-Einträge in der GEOS.INI wie hier beschrieben nochmals ändern. Besser ist es aber, erstmal zu schauen, ob Geos nach einer Neuinstallation überhaupt startet, bevor man diese Änderung vornimmt.